Pressemitteilung

Porträt von NSA-Chef Keith Alexander / Datensicherheit im „Internet of Things“ / WIRED startet als „Stand-Alone“ am Kiosk

München. Seit rund drei Monaten bewegt die Spähaffäre rund um den US-Geheimdienst NSA die Welt. Die fünfte deutsche Ausgabe des renommierten Digitalkultur-, Technologie- und Wissenschaftsmagazins WIRED, die morgen als „Stand-Alone“ an den Kiosk kommt, porträtiert jetzt in ihrer Titelgeschichte den Mann, der den größten Überwachungsskandal der Geschichte zu verantworten hat: NSA-Chef Keith Alexander. Eine Woche später, am 12.9., erscheint WIRED dann auch im Bundle mit der Oktober-Ausgabe des Männer-Stil-Magazins GQ Gentlemen’s Quarterly. Multimedial erlebbar wird das Magazin ab morgen auch als Magazin-App für das iPad und für Android-Tablets.

„Alexander the Geek“: WIRED zeigt das Imperium von Keith Alexander

„Seit Edward Snowdens Enthüllungen über die Spionageaktivitäten des NSA stehen wir vor den Trümmern der optimistischen Idee, dass wir im Netz unbeobachtet bleiben können, wenn wir nur sorgsam genug mit unseren Daten umgehen. Die digitale Welt hat ihre Unschuld verloren. Um aber das wahre Ausmaß des Skandals zu begreifen, muss man Keith Alexander kennen“, kommentiert WIRED-Chefredakteur Alexander von Streit die Wahl des aktuellen Titelthemas. Für die neue Ausgabe porträtiert die Redaktion nun den NSA-Chef und zeichnet ein detailliertes Bild des – laut WIRED – „größten Kontroll-Freaks aller Zeiten“.

Datenschutz im „Internet of Things“ und renommierte Gastkolumnisten

WIRED mit einer neuen Ausgabe

Der NSA-Skandal hat die neue Ausgabe auch an vielen weiteren Stellen inhaltlich beeinflusst: Dass das Thema Datensicherheit zu einer der größten Herausforderungen unserer Zeit gehört, zeigt etwa der Artikel über die Zukunft des „Internet of Things“. WIRED erklärt, welche Sicherheitsrisiken drohen, wenn das Netz mit der physischen Welt verbunden ist und nicht nur der Computer, sondern auch Fernseher, Industrieanlagen oder Insulinpumpen anfällig für Hacker-Angriffe werden.

Denkanstöße zu weiteren aktuellen gesellschaftlichen und technologischen Themen geben fünf renommierte Gastkolumnisten im Ressort „Think“: So beschreibt Viktor Mayer-Schönberger, Professor am Oxford Internet Institute, die Gefahren von Big Data und ihre möglichen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Die Initiatorin der Twitter-Kampagne „#Aufschrei“, Anne Wizorek, erklärt das Entstehen und Funktionieren von Ad-hoc-Kampagnen im Web und Wolfgang Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums in München, fordert in seiner Kolumne einen Kulturwandel weg von der vorherrschenden „Wegwerf-Mentalität“ unserer Gesellschaft hin zu einer „Kultur des Reparierens“.

Ein weiteres thematisches Highlight der neuen 140-seitigen Ausgabe ist der große „Geek Guide“: Vom Teilchenbeschleuniger in Hamburg, über einen verlassenen Vergnügungspark in Berlin bis zum RetroGames-Museum in Karlsruhe präsentiert WIRED in einem Reiseführer der etwas anderen Art 20 Orte, die man als bekennender Geek auf einer Tour durch Deutschland unbedingt besuchen sollte.

Außerdem zeigt die Redaktion die jüngste Lust an protziger Architektur von IT-Imperien und lässt die neuen US-Hauptquartiere von Google, Apple, Facebook, Amazon und Samsung von den renommierten Architekten Wolfram Putz und Lars Krückeberg, Mitbegründer des Berliner Architekturbüros Graft, bewerten. Die Leser erfahren zudem, dass Wissenschaftler – mit dem Ziel der Unsterblichkeit – an der Digitalisierung des menschlichen Gehirns arbeiten und mit Hilfe von Algorithmen unsere Ernährung verbessern wollen. WIRED gibt einen Einblick in diese Nouvelle Cuisine des digitalen Zeitalters.

WIRED-Apps für Android und iPad mit zusätzlichen Features

Die für WIRED typische unkonventionelle, kraftvolle Optik mit starken visuellen Elementen und Infografiken kommt digital besonders gut zur Geltung. Zudem erwartet die Leser in der iPad-App das Angebot weiterer Extra-Features wie Animationen, Videos und Bildergalerien. Neben der iPad-Variante ist die WIRED-App auch für Android-Tablets erhältlich. Die Apps sind für 3,59 Euro bei iTunes bzw. im Google Play Store verfügbar. Der Heftpreis für die Stand-Alone-Ausgabe von WIRED beträgt 3,80 Euro und die Bundle-Ausgabe mit GQ ist für 5 Euro erhältlich.

Über WIRED

Condé Nast erwarb WIRED, die 1993 in San Francisco gegründet wurde, im Jahr 1998 und hat den Titel zu einer einflussreichen, weltweit beachteten Magazinmarke mit einzigartigem Profil und Kultstatus entwickelt. Als Gegenentwurf zu klassischen Computerzeitschriften widmet sich WIRED Technologiethemen aus einer gesellschaftlichen Perspektive und beleuchtet, wie sich Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft und das menschliche Zusammenleben durch Innovationen und neue Technik verändern. Tiefgehend recherchierte Lesestücke, ein breites Themenspektrum und eine unkonventionelle Optik, die von starken visuellen Elementen und Infografiken lebt, sind für WIRED charakteristisch. Das mit zahlreichen Preisen dekorierte Magazin gibt Denkanstöße und richtet sich mit smarter, humorvoller Tonalität an eine anspruchsvolle, schwer erreichbare Leserschaft: gebildete, einkommensstarke Männer. Seit 2009 erscheint WIRED mit eigenständigen Ausgaben auch in Großbritannien sowie Italien und wurde 2011 in Japan eingeführt. Anfang 2012 startete WIRED in Taiwan zudem eine Website. In Deutschland erscheint WIRED seit September 2011 zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst.

iPad-Apps in diesem Beitrag

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