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Wenn man in Apps der Printmedien auf dem iPad werben möchte, muss man im Vergleich zur Platzierung auf Webseiten im Internet fünfmal mehr bezahlen, obwohl der gleiche Inhalt angeboten wird. Das berichtet die Associated Press in dieser Woche. USA Today verlangt bspw. von Marriott 50 US-Dollar für jeweils 1.000 Werbeimpressionen auf dem iPad, aber weniger als 10 US-Dollar auf der Webseite der Zeitung.

Es ist demnach sogar möglich, dass die Medienkonzerne in Zukunft Inhalte auf ihren Webseiten zurückhalten, um sie auf dem iPad exklusiv zu vermarkten. Allerdings, auch wenn Apple mittlerweile schon über zwei Millionen iPads verkauft hat, muss der Markt noch deutlich wachsen, bevor ebenjene Medienkonzerne damit richtig Geld verdienen können.

JP Morgan Chase & Co, die in den ersten 60 Tagen der New York Times iPad App exklusiv dort Werbung schalten durften, ließ verlauten, dass die Click-Through-Rate für ihre Werbung bei außerordentlich hohen 15 Prozent lag. Im Internet liegt der Durchschnitt normalerweise im Promillebereich.

Der Conde-Nast-Verlag, der auch das Wired Magazine herausgibt, erklärte, dass die iPad-Nutzer sich im Schnitt 60 Minuten mit einer Monatsausgabe auf dem Tablet-PC beschäftigen, während die entsprechenden Webseiten der Magazine nur jeweils für durchschnittlich fünf Minuten im Monat besucht würden.

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