Das Jahr 2010 endet mit eher schlechten Nachrichten für die Magazin-Verleger, die den Sprung auf das iPad gewagt haben. Allerdings ist es wohl nicht verwunderlich, dass nach dem ersten großen Hype eine Normalisierung eintritt. So berichtet WWD MEDIA, dass die Verkäufe von iPad-Magazinen zum Teil deutlich zurückgegangen seien. Als Gründe werden die zum Teil relativ hohen Preise, Einfallslosigkeit bei neuen Features und das Fehlen von Abonnements bzw. eines Magazin-Kiosks auf dem iPad genannt. Ein paar Zahlen dazu:

  • Wired: 100.000 Downloads im Juni, 31.000 im Durchschnitt von Juli bis September, 22.000 im Oktober, 23.000 im November
  • Vanity Fair: 10.500 im August, 8.700 im November
  • GQ: 13.000 im Durchschnitt von Mai bis Oktober, 11.000 im November
  • Men’s Health: 2.800 im Frühjahr, 2.000 im Durchschnitt im September und Oktober
  • Glamour: 4.301 im September, 2.775 im November

Vor allem beim Wired Magazine verwundern die Rückgänge eigentlich nicht. Schließlich liegt der Preis von €2,99 pro Ausgabe doch relativ hoch, wenn man in den USA bspw. ein Jahresabonnement der Printausgabe für 12 US-Dollar bekommt. Zudem ließen der Hype und die Berichte um die iPad App doch stark nach. Andere Magazine wie People, New Yorker oder Esquire haben gleich gar keine Zahlen ihrer iPad-Verkäufe übermittelt.

iPad-Apps in diesem Beitrag

Top 3 Apps

  1. GoodNotes 5
    8,99 €
  2. Notability
    12,99 €
  3. Procreate
    10,99 €