Seit Dienstag gibt es das BlackBerry PlayBook in den USA zu kaufen. Der große Hype um das 7-Zoll-Tablet blieb aber bisher aus und die Händler auf den Geräten sitzen. Nur aus Toronto und New York gab es Berichte über Schlangen vor Geschäften, um sich den iPad-Konkurrenten nach Hause zu holen.

Als Grund für die geringe Nachfrage gelten auch die nahezu durchweg negativen Reviews des Produkts von Research in Motion (RIM). Das PlayBook sei ein unfertiges Produkt und interessierte Kunden sollten mit einem Kauf noch warten, bis weitere Features hinzugefügt werden können.

Bspw. ist es noch nicht möglich ein Mailprogramm zu nutzen, so dass man auf Webmail angewiesen ist. Angesichts der Tatsache, dass gerade das Email-Schreiben das große Plus überhaupt für BlackBerry-Nutzer ist, sicherlich keine gute Strategie.

Das PlayBook kostet in den USA in den WiFi-only Variante 499 (16 GB), 599 (32 GB) und 699 US-Dollar (64 GB). Analysten zeigten sich skeptisch, dass das Tablet beim Kunden großen Erfolg haben wird. Drei Millionen Geräte könnte RIM wohl 2011 absetzen, womit man eher mit Motorolas Xoom als mit Samsungs Galaxy Tab konkurrieren wird. Das iPad 2 ist auf jeden Fall außer Reichweite.

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