Es gibt derzeit zwei Arten von Displays auf dem Markt, die bei E-Readern und Tablets eingesetzt werden. Da wäre zum einen der LCD-Display wie bspw. bei dem iPad und zum anderen E-Ink wie bspw. beim Kindle. Beide haben Vor- und Nachteile. Am heutigen Dienstag stellte der Chinesische Hersteller Hanvon auf einer Messe im japanischen Tokio zum ersten Mal einen E-Reader vor, der mit einem E-Ink-Display ausgestattet ist, welches auch Farben darstellen kann.

Die Vorteile von E-Ink gegenüber LCD liegen im geringeren Energieverbrauch und der Sichtbarkeit unter Sonnenlicht. Aber eben nur in Schwarz-Weiß. Zudem sind keine Videos möglich. So auch bei Hanvons neuem E-Ink-Reader. Der kommt zwar in bunt, aber die Farben sind bei weitem nicht so klar wie bspw. bei einem LCD-Bildschirm. Daher scheuen sich die bisherigen Marktführer Amazon und Sony noch, denselben Weg einzuschlagen.

Hanvon ist mit einem Marktanteil von 78 Prozent der größte E-Reader-Hersteller in China. Ihr 9,68-Zoll-Gerät soll ab März 2011 für 440 Dollar verkauft werden, gut 150 Dollar unter dem Preis des iPads in dem Land. Es wird mit W-LAN- und 3G-Verbindungsmöglichkeit angeboten und soll sich vor allem an Geschäftsleute richten. Eventuell wird das Gerät auch in den USA angeboten.

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