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Das SmartPad von 1&1: Der erste iPad-Killer ist da
Zugegeben, wir sind hier etwas iPad-zentrisch bei PadMania.de, aber wir werfen auch immer einen Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand, wo heute der erste iPad-Killer am Horizont aufgetaucht ist: Das auf Android basierende 1&1 SmartPad.
Und ja, der Titel ist reißerisch und er ist vor allem auch irreführend: Denn eines ist das SmartPad garantiert nicht: ein iPad-Killer. Das SmartPad ist vielmehr der fleischgewordene Beweis, warum Tablet-PCs in den letzten 10 Jahren den Durchbruch nicht geschafft haben.
Wer, ohne gleich einen DSL-Anschluß bei 1&1 kaufen zu wollen, zumindest mal die Haptik des SmartPads austesten möchte, kann das für kleines Geld tun. Einfach zwei 2010er Softball-Regelbücher bei der ISF bestellen. Das ganze kommt von den Abmessungen und vom Gewicht dem BacksteinSmartPad erstaunlich nahe.
Unterschiede gibt es freilich bei den inneren Werte. Wobei sich sowohl Pressemeldung als auch Datenblatt über so unwichtige Dinge wie Akkulaufzeit und den unsubventionierten Gerätepreis vorsorglich ausschweigen. Richtig teuer kann es aber nicht werden, denn das Gerät kommt im Auslieferungszustand mit gerade einmal mageren 3GB Speicherplatz – 1GB ist intern verbaut und die anderen beiden befinden sich auf der mitgelieferten SD-Karte. Wer mehr Speicher braucht muss selber aufrüsten. Wobei die Flexibilität beim Speicher definitiv ein Vorteil gegenüber dem iPad ist.
Wie viele Android-Apps bei einem Gigabyte internem Speicher auf dem mit einem 500MHz ARM11 getakteten Gerät Platz finden ist nicht bekannt. Ebensowenig, ob, geht der Speicher aus, der externe zusätzlich herangezogen wird. Was aber spätestens dann zum Problem wird wenn man die SD-Karte wechselt. Aber so richtig viele Apps wird es für das Tablet (vorerst) sowieso nicht geben – ohne Anschluß an den Android-Marketplace bleibt auch der Zugang zu den dort derzeit erhältlichen 80.000 Apps verwehrt.
Darüber hinaus hat das SmartPad aber alles, was das iPad nicht hat: USB-Anschluß. Ein 7″-Display mit einer unzeitgemäßen Auflösung von 800×480 Pixeln. Einen Ständer, der (siehe Video) alles außer einem stabilen Eindruck hinterlässt.
Und nichts was das iPad hat: Kein Multitouch – was einen sprachlos zurücklässt, ist das doch mit Android auch prinzipiell möglich. Kein Bluetooth – damit auch keine ‘Anschlußmöglichkeit’ von kabellosen Kopfhörern oder Tastaturen. Kein GPS – was Location-Based-Services sind werden SmartPad-Benutzer sich erzählen lassen müssen. Und ob man mit dem integrierten Mailclient Word- und Excel-Anhänge zumindest ansehen kann bleibt vorerst auch ein Geheimnis – im Datenblatt werden nur die üblichen Formate aus dem Bereich Audio, Video und Bilder als ‘unterstützt’ aufgelistet.
Richtig fasziniert hat uns aber die 3G-Variante des Gerätes. Damit kann man im Biergarten oder Café so richtig den Geek raushängen lassen. Und als Tragegriff kann man den stylishen USB-Stick auch noch gleich benutzen.
Das Gerät wird weggehen wie warme Semmeln, wird es einem doch beim Neuabschluß eines 1&1-DSL-Vertrages hinterhergeworfen. Anders als die Fritzboxen, die man zum Betrieb selbigen Anschlusses dringend braucht, wird es aber wohl nach kurzer Zeit bei den meisten ganz smart verstauben. Wir warten also gespannt auf den ersten wirklichen iPad-Killer.
Kleines SmartPad Hands on. Inklusive Umlautfehler im Wetter-Widget
Auf Facebook gibt es außerdem noch das Werbevideo, Marcel D’Avis ist jetzt nicht nur Leiter der Kundenzufriedenheit sondern auch der Neuheitenvorsteller bei 1&1.
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| This entry was posted by Matt on 1. Juli 2010 at 11:09, and is filed under iPad-News. |



vor 1 Jahr
Hier von einem iPad-Killer zu sprechen ist ja fast schon lächerlich. Keine Chance gegen das Apple-Tablet – sowohl in Sachen Hardware als auch Apps.
vor 1 Jahr
Mein erster Gedanke bei diesem Artikel war: Da macht sich doch tatsächlich jemand die Mühe und schreibt einen lange Artikel über diese Teil.
Muss aber sagen, der Artikel wirklich gelungen ist! Sehr komisch und unterhaltsam! Danke dafür.
vor 1 Jahr
Da hat der Textchef aber Mittag gemacht. Ansonsten ist der Artikel inhaltlich korrekt. Solche Produkte würde ich als Google garnicht erst erlauben. Aber genau solche Richtlinien fehlen wohl – schade. Das vergrämt Kunden, die ohnehin schon sauer sind, weil Androids Update-Politik einfach schauderhaft ist.
vor 1 Jahr
Android ist Open Source und quelloffen – selbst wenn Google wollte könnten sie hier keinen Riegel vorschieben.
vor 1 Jahr
FailPad ist das, genau wegen solche Hardware und Software denken alle das Android Tablet nicht möglich ist.
1.6 ist verdammt alt, Kaum einer programmiert noch für 1.6, und die wenigen Programmen werde auf dem gerät sowieso nicht funktionieren, da kein market vorhanden ist. Und diese Aussage täglich kommt eine App. Ins 1&1shop dazu ist einfach nur lächerlich.
vor 1 Jahr
Definitiv keine Alternative zum iPad das zeigt auch das Video welches du an gehangen hast ganz eindeutig.
Es ist nicht so flüssig wie das iPad und Entwicklung von “Apps” wird sich auch in Grenzen halten.
Einfach nur nen Netbook ohne Tastatur.