Am Mittwoch hat Apple in San Francisco die dritte Generation des iPads vorgestellt. Man kann es in den USA, Kanada, Singapur, Frankreich, Großbritannien, Japan, Hong Kong, Australien, der Schweiz und auch Deutschland ab sofort vorbestellen. Ausgeliefert wird es ab dem 16. März. Wie die Verfügbarkeit dann in der Realität aussehen wird, muss man abwarten.

Das neue iPad wird wie erwartet über ein sogenanntes „Retina“-Display verfügen. Es verfügt damit trotz gleichbleibender Bildschirmdiagonale von 9,7 Zoll über eine Auflösung von 2048×1536 Pixeln (bisher die Hälfte), 3,1 Millionen Pixel insgesamt und eine Farbsättigung von 44 Prozent.

Die integrierte „iSight“ Kamera – wahrscheinlich die größte Schwäche beim iPad 2 – wird auf 5 Megapixel hochgestuft. Zudem sollen HD-Videoaufnahmen mit 1080p möglich sein. Das Objektiv verfügt über einen Infrarot-Hybridfilter, um ebenfalls zur Qualitätsverbesserung in diesem Bereich zu sorgen. Der Prozessor im neuen iPad heißt A5X und ist eine Weiterentwicklung des derzeit verwendeten A5, der Quad Core Grafiken ermöglichen soll. Die Batterielaufzeit wird erneut mit 10 Stunden angegeben.

Weitere Neuerungen beim iPad sind die Einführung des LTE oder 4G-Standards bei den UMTS-Modellen und eine Diktierfunktion per Knopfdruck, die auch mit applefremden Applikationen funktionieren soll. Beim mobilen Betriebssystem ändert sich nicht viel und alle iPads bekommen ab sofort Version iOS 5.1.

Auch das Aussehen ändert sich nur geringfügig. So wird das Tablet von Apple um 0,6 mm dicker und um einen Bruchteil schwerer. Ob dies aber mit bloßem Auge und ohne Direktvergleich erfassbar ist, wage ich zu bezweifeln. Aber auch hier heißt es, erst einmal abwarten bis man das Gerät in den Händen hält.

Im zweiten Teil der iPad-Präsentation beim Apple Event in San Francisco, präsentierte der kalifornische Konzern noch eine Reihe von Updates von Apps wie Garage Band, iMovie und iPhoto. Demonstrationen der neuen hochauflösenden Grafiken durch Spiele von Epic Games und Namco durften auch nicht fehlen.

Die Preise für die iPads – wieder in schwarz oder weiß – bleiben bestehen. In Deutschland wird das billigste Wi-Fi-Modell mit 16GB Speicher für €479 zu haben sein. Die iPad 2s gibt es ab sofort für €100 billiger. Solange der Vorrat reicht.

Ach ja. Das neue iPad firmiert zumindest offiziell nicht als „iPad 3“, sondern als „das neue iPad“. Ob sich dies im allgemeinen Sprachgebrauch aber durchsetzen wird, kann ich mir nicht vorstellen. Aber wer weiß. Apple will anscheinend weg von der Durchnummerierung seiner Produkte.

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