Apple hat am Dienstag im kalifornischen San Jose mal wieder zu einem Paukenschlag kurz vor Beginn des so wichtigen Weihnachtsgeschäfts ausgeholt. Nicht nur stellte der Konzern aus Cupertino das iPad Mini vor, sondern gleich auch noch ein verbessertes iPad in Originalgröße vor (quasi ein iPad 4). Beide können ab dem 26. Oktober vorbestellt und ab dem 2. November gekauft werden und starten preislich bei €329 (iPad Mini) und €499 (iPad 4).

iPad Mini

Das iPad Mini passt in eine Hand (Foto von Apple Webseite)

Bei der Vorstellung des iPad Mini gab es keine Überraschungen. Die technischen Daten und das Aussehen waren nach und nach in den letzten Wochen durchgesickert. Es ist 200mm x 137,7mm x 7,2mm groß (Vergleich zum iPad 4: 241,2/185,7/9,4). Es wiegt in der WLAN-Version 308 Gramm und in der mit 3G-Unterstützung 312 Gramm (652g/662g). Es wird angetrieben von einem Dual-Core A5 Prozessor und verfügt über ein LED-Display mit einer Größe von 7,9 Zoll und einer Auflösung von 1024×768 Pixel (iPad 4: 9,7 Zoll, 2048×1536 Pixel). Es hat kein Retina-Display, aber zwei Kameras (Facetime 1,2 MP, iSight 5 MP). Für die 3G-Nutzung wird eine Nano-SIM-Karte benötigt.

Zudem verfügt das iPad Mini wie auch das iPhone 5 über einen Lightning-Anschluss, anstatt des zuvor üblichen 30-poligen Docks. Die Batterielaufzeit beträgt die iPad-üblichen 10 Stunden. Siri wird unterstützt. Es gibt leider keine bunten Modelle. Es bleibt beim iPad-gewohnten schwarz und weiß. Die Kapazitäten liegen bei 16 GB, 32 GB und 64 GB. Die Preise bewegen sich zwischen €329 und €659. Ab dem 26. Oktober kann das iPad Mini vorbestellt werden oder man sucht am 2. November einen Apple Retail Store auf.

iPad 4

Die große Überraschung war dann aber doch die Tatsache, dass Apple gleich auch noch ein „iPad 4“ ebenfalls vorstellte. Dies verfügt natürlich weiterhin über das Retina-Display, hat nun aber einen brandneuen Dual-Core A6X Prozessor mit Quad-Core-Grafiken. Zudem wird LTE nun auch in Europa unterstützt und auch das neue „große“ iPad verfügt über einen Lightning-Anschluss. Die Preise haben sich nicht geändert und liegen nach wie vor zwischen €499 und €829. Aus den USA kommen zudem Meldungen, dass man sein in den letzten 30 Tagen gekauftes iPad 3 in ein iPad 4 umtauschen kann. Ob das auch hierzulande der Fall sein wird, muss man abwarten. Jedenfalls kann man das iPad der vierten Generation wie auch das iPad Mini ab dem 26. Oktober im Apple Store online vorbestellen oder eben ab dem 2. November im Apple Retail Store kaufen.

Zahlen

Auch wenn die Quartalszahlen erst am Donnerstag veröffentlicht werden, ließ Apple natürlich ein paar Zahlen verlauten, um auf den bisherigen Erfolg des iPads aufmerksam zu machen. Mittlerweile laufen 700.000 Applikationen auf dem Tablet, 275.000 davon wurden speziell dafür designt. Es gibt 5.000 Tageszeitungen und Magazine im virtuellen Zeitungskiosk, 1,5 Millionen Bücher im iBookstore.

Aus der Pressemitteilung

„iPad mini ist bis ins Kleinste ein iPad. Mit seinem prachtvollen 7,9-Zoll Display bietet das Pad mini dieselbe Anzahl an Pixeln wie das ursprüngliche iPad und das iPad 2, sodass man die über 275.000 speziell für das iPad entwickelten Apps, laufen lassen kann,“ sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple. „iPad mini ist so dünn wie ein Bleistift und so leicht wie ein Block Papier, hat dennoch den schnellen A5 Chip, eine FaceTime HD- und eine 5 Megapixel iSight-Kamera und unterstützt ultraschnelle mobile Datenübertragung – all das bei einer Batterielaufzeit von bis zu 10 Stunden.“

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